Die Ultra-Processed-Falle hat neue Regeln

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  1. Mai 2926

Du weißt, dass sie schlecht für dich sind.
Das tun wir alle. Das verpackte Zeug voller Zucker, seltsamer Zusatzstoffe und Dingen, die es in der Natur wahrscheinlich nicht gibt. Aber im Gang 4 stehen? Verwirrend. Wirklich verwirrend. Eine Crackermarke könnte in Ordnung sein, während die daneben im Wesentlichen aus Plastik besteht. Woran erkennen Sie den Unterschied, wenn Sie nur zu Mittag essen möchten?

Die Food and Drug Administration beschäftigt sich seit Monaten damit.
Eine politische Gruppe namens Healthy Eating Research hat gerade einen Bericht veröffentlicht, der versucht, das Problem zu lösen. Natürlich nur Empfehlungen, kein Gesetz, aber es ist ein solider Versuch, die Definition anzugehen, die verarbeiteten Müll immer wieder mit schrecklichen gesundheitlichen Folgen in Verbindung bringt.

So funktioniert es.

Aus Brasilien entlehnt

Das Gremium baute seine Logik auf dem NOVA-System auf, einem Framework von Forschern in Brasilien, das alles basierend auf industriellem Touch in vier Bereiche aufteilt.

NOVA 1: Ganze oder minimal berührte Lebensmittel. Äpfel, Eier, rohes Fleisch.
NOVA 2: Kochzutaten. Öl, Butter, Salz, Zucker.
NOVA 3: Verarbeitete Lebensmittel. Gemüsekonserven, einfacher Käse, Wurstwaren.
NOVA 4: Die Bösen. Limonade, abgepackte Snacks, rekonstituiertes Fleisch, Instantnudeln.

Der Fokus liegt ausschließlich auf Kategorie 4.
Industrielle Formulierungen. Es sind kaum noch Vollwertkost darin übrig.

Schauen Sie sich die Zutaten an, nicht den Prozess

Das Gremium erkannte, dass Verbraucher die Fabrikmethoden nicht sehen können.
Man kann nicht auf einen Laib Brot schauen und sehen, durch welche Maschinerie er gelaufen ist. Daher schlagen sie einen „Zutatenmarker“-Ansatz vor.
Wenn es diese spezifischen Marker enthält, gilt es als hochverarbeitet.

Es gibt zwei Haupttypen von Flaggen.

Kosmetische Zusatzstoffe. Dinge, die nur hinzugefügt werden, um das Aussehen, den Geschmack oder die Textur des Produkts zu verbessern.
– Künstliche Farben.
– Künstliche Aromen.
– Nicht nahrhafte Süßstoffe wie Aspartam.
– Geschmacksverstärker wie MSG.

Nicht-kulinarisches Zeug. Zutaten, die Sie in Ihrem Küchenschrank einfach nicht finden würden.
– Maltodextrin.
– Proteinisolate wie Soja- oder Molkenproteinisolate.
– Maissirup mit hohem Fruchtzuckergehalt.
– Hydrierte Öle.

Ein vorhandener Marker bedeutet, dass er in ihren Augen ultrabearbeitet ist.
Einfach.
Außer…

Die Ausnahmeregelungslücke

Sie fügten Nuancen hinzu, weil einige gesunde Lebensmittel technisch zwar die Kriterien erfüllen, aber kein Gift sind.
Die Richtlinien empfehlen Ausnahmen für bestimmte Artikel, die echte Nährstoffe liefern.

Der Kontext ist wichtig.

Vollkornbrot hat zwar eine nicht-kulinarische Zutat, bringt aber Ballaststoffe und Vitamine mit.
Angereichertes Getreide hilft Kindern, wichtige Mineralien zu erhalten.
Bestimmte Joghurts bieten trotz der Verarbeitungsmarker Vorteile.

Dies hilft staatlichen Programmen wie SNAP oder WIC bei der Kaufentscheidung.
Für Sie bedeutet das, dass ein Vollkornbaguette nicht dasselbe ist wie Käsebällchen, auch wenn das Etikett unordentlich wird. Ein Proteinpulver ist kein Energydrink, nur weil beide Zusatzstoffe enthalten.

Gänge sind zum Scannen da, nicht zum Lernen

Sie benötigen keinen Abschluss in Chemie.
Gehen Sie in ein Lebensmittelgeschäft und achten Sie auf die roten Fahnen.
Rot 40. Gelb 5. Künstliches Aroma. Maltodextrin. Wenn Sie sie sehen, halten Sie inne. Neu bewerten.

Bedenken Sie jedoch das gesamte Etikett.
Ein Produkt mit einem seltsamen Wort in einer ansonsten sauberen Liste unterscheidet sich von einem Produkt, bei dem es sich bei den ersten fünf Artikeln um Industrieschlamm handelt.
Streben Sie nicht nach Reinheit. Streben Sie nach Klarheit.
Das Ziel besteht nicht darin, alle verarbeiteten Lebensmittel zu eliminieren. Es soll Sie darauf aufmerksam machen, wenn Sie die schlechte Art essen.

Noch kein sauberer Bruch

Die FDA muss noch eine offizielle Definition veröffentlichen.
Bis dahin bietet dieses Expertengremium eine Linse zur Betrachtung des Etiketts an. Suchen Sie nach kosmetischen Zusatzstoffen. Suchen Sie nach den in der Küche unmöglichen Zutaten.
Es hilft, aber es behebt das Chaos nicht.

Vielleicht liegt der wahre Kern darin.
Bauen Sie Ihre Mahlzeiten rund um echte Lebensmittel auf.
Protein. Faser. Ganze Dinge.
Behandeln Sie den Rest wie einen gelegentlichen Gast, nicht wie einen Gastgeber. 🍽️