Das humane Papillomavirus (HPV) ist eine häufige Virusinfektion und stellt bei Frauen als Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Obwohl HPV oft asymptomatisch ist, kann es zu verschiedenen Krebsarten führen – einschließlich Krebserkrankungen der Vagina, der Vulva, des Anus und des Rachens – daher ist das Verständnis seiner Auswirkungen für die vorbeugende Behandlung von entscheidender Bedeutung.
Die Prävalenz und Übertragung von HPV
Über 40 HPV-Typen infizieren den Genitalbereich und andere Schleimhäute und verbreiten sich durch Hautkontakt bei sexueller Aktivität. Nahezu alle sexuell aktiven Menschen erkranken irgendwann in ihrem Leben an HPV, wobei derzeit über 42 Millionen US-Bürger mit krankheitsverursachenden Stämmen leben. Das Virus kann jahrelang ohne Symptome bestehen bleiben oder der Körper kann es innerhalb von zwei Jahren auf natürliche Weise beseitigen. Aufgrund dieser Stille sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen unerlässlich.
HPV- und Krebsrisiko
Eine anhaltende HPV-Infektion, insbesondere mit Hochrisikostämmen wie den Typen 16 und 18, kann zelluläre Veränderungen verursachen, die schließlich zu Krebs führen. In den USA werden jährlich etwa 10.800 Fälle von Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert, die fast alle mit HPV in Zusammenhang stehen. Das Virus ist auch für etwa 7 von 10 Fällen von Oropharynx- (Mund- und Rachenkrebs), Vulva- und Vaginalkrebs verantwortlich. Krebserkrankungen im Frühstadium zeigen oft keine Symptome, was die Notwendigkeit einer routinemäßigen Vorsorgeuntersuchung noch weiter unterstreicht.
Screening-Methoden: Pap-Tests und HPV-Tests
Es stehen zwei primäre Screening-Tools zur Verfügung: der Pap-Test und der HPV-Test. Der Pap-Test (oder Pap-Abstrich) erkennt abnormale Gebärmutterhalszellen (zervikale Dysplasie), während der HPV-Test das Vorhandensein des Virus selbst identifiziert. Aktuelle Richtlinien empfehlen, dass Frauen im Alter von 25 bis 65 Jahren alle fünf Jahre einen primären HPV-Test erhalten. Selbst entnommene Proben sind jetzt eine Option, obwohl vom Arzt durchgeführte Tests weiterhin bevorzugt werden.
Wenn kein primärer HPV-Test verfügbar ist, kann alle fünf Jahre eine Kombination aus Pap- und HPV-Tests oder alle drei Jahre nur ein Pap-Test durchgeführt werden. Das Screening kann im Alter von 65 Jahren abgebrochen werden, wenn die letzten Tests normal ausfallen und die Risikofaktoren gering sind.
Impfung als Prävention
Der Gardasil 9-Impfstoff bietet Schutz gegen neun HPV-Stämme, darunter diejenigen, die die meisten Krebsarten und Genitalwarzen verursachen. Die CDC empfiehlt die Impfung für alle Jugendlichen im Alter von 11 oder 12 Jahren. Eine Impfung bis zum Alter von 26 Jahren wird ebenfalls empfohlen, und Gespräche mit Gesundheitsdienstleistern werden für Personen bis zum Alter von 45 Jahren empfohlen. Studien bestätigen die Sicherheit des Impfstoffs, wobei Millionen von Teilnehmern keine schwerwiegenden Nebenwirkungen zeigten.
Finanzielle Unterstützung für das Screening
Die meisten Krankenversicherungen decken die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen auf Gebärmutterhalskrebs kostenlos ab, die über die typischen Arztbesuchsgebühren hinausgehen. Personen ohne Versicherung oder mit geringem Einkommen können sich über das National Breast and Cervical Cancer Early Detection Program (NBCCEDP) des CDC für kostenlose Vorsorgeuntersuchungen qualifizieren.
Letztendlich handelt es sich bei HPV um eine weit verbreitete Infektion mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen, die jedoch durch Impfung und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen verhindert werden kann. Früherkennung und Behandlung sind der Schlüssel zur Verringerung des Krebsrisikos und zur Verbesserung der gesundheitlichen Ergebnisse von Frauen.


























