Vier Fruchtsäfte, die den Blutzuckerspiegel schnell erhöhen

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Viele Menschen gehen davon aus, dass Fruchtsaft eine gesündere Alternative zu Limonade oder gesüßten Getränken ist, aber das ist nicht immer der Fall. Saft enthält immer noch erhebliche Mengen an Zucker und Kohlenhydraten, die schnell in Glukose zerlegt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckers führt. Dies ist besonders relevant für Personen, die unter Diabetes oder Prädiabetes leiden oder einfach nur auf ihren Blutzuckerspiegel achten. Hier sind vier gängige Säfte, die Sie mit Vorsicht konsumieren oder ganz vermeiden sollten.

Traubensaft: Der höchste Zuckergehalt

Traubensaft gilt als eine der schlechtesten Mittel zur Blutzuckerkontrolle. Sogar 100 % Traubensaft ist reich an Zucker und Kohlenhydraten und bietet nur minimale ernährungsphysiologische Vorteile. Der Mangel an Ballaststoffen, Proteinen und gesunden Fetten sorgt dafür, dass der Zucker schnell absorbiert wird.

Nährwertaufschlüsselung (8-Unzen-Portion):
– Kohlenhydrate: 39,04 g
– Zucker: 35,28 g (ca. 9 Teelöffel)
– Faser: 0,496 g
– Protein: 0,448 g
– Fett: 0,696 g

Apfelsaft: Ballaststoffe entfernt, Zucker bleibt übrig

Ganze Äpfel sind aufgrund ihres Ballaststoffgehalts, der die Zuckeraufnahme verlangsamt, ein gesunder Snack. Beim Entsaften wird jedoch der größte Teil dieser Ballaststoffe entfernt. Apfelsaft enthält immer noch eine beträchtliche Menge Zucker, dessen rasche Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel kaum entgegengewirkt werden kann.

Nährwertaufschlüsselung (8-Unzen-Portion):
– Kohlenhydrate: 28,16 g
– Zucker: 25,12 g (fast 7 Teelöffel)
– Faser: 0,496 g
– Protein: 0,224 g
– Fett: 0,616 g

Cranberry-Saft: Versteckter Zucker in Mischungen

Während Cranberrysaft zur Vorbeugung von Harnwegsinfektionen (HWI) beitragen kann, enthalten die meisten kommerziellen Produkte viel Zucker und wenig Ballaststoffe und Proteine. Noch schlimmer sind Cranberry-Saft-Cocktails, die etwa 30 Gramm Zucker pro 8-Unzen-Portion enthalten.

Nährwertaufschlüsselung (8-Unzen-Portion, 100 % Saftmischung):
– Kohlenhydrate: 27,68 g
– Zucker: 22,4 g (ca. 6 Teelöffel)
– Faser: 0,496 g
– Protein: 0,296 g
– Fett: 0,448 g

Orangensaft: Ein häufiges Missverständnis

Orangensaft wird aufgrund seines Vitamin-C-Gehalts oft als gesundes Grundnahrungsmittel für das Frühstück angesehen. Obwohl er etwas mehr Eiweiß und Ballaststoffe als die anderen aufgeführten Säfte enthält, bleibt sein Zuckergehalt hoch genug, um einen schnellen Blutzuckeranstieg zu verursachen. Dies ist besonders wichtig, wenn man bedenkt, wie oft es konsumiert wird, ohne die Auswirkungen zu berücksichtigen.

Nährwertaufschlüsselung (8 Unzen Portion, 100 % Saft):
– Kohlenhydrate: 25,2 g
– Zucker: 20,32 g (ca. 5 Teelöffel)
– Faser: 0,744 g
– Protein: 1,912 g
– Fett: 0,84 g

Diese Säfte sind nicht von Natur aus „schlecht“, aber ihr hoher Zuckergehalt macht sie zu einer weniger idealen Wahl für Personen, die ihren Blutzuckerspiegel überwachen. Wenn Sie sie in Maßen verzehren oder sich stattdessen für ganze Früchte entscheiden, kann dies zu einer besseren Stoffwechselgesundheit beitragen.